Nachlese: KJA №4 2015

Die erwähnenswerten TOPs der gestrigen KJA-Sitzung verblogge ich hier mal. Es gab einige redaktionelle Änderungen was die Durchnummerierung der TOPs angeht; das nur vorab.

Ich würde gerne mit Ö10 Aachener Hände – finanzielle Förderung des Flüchtlingspatenprojektes anfangen. Es wurde z.B. die Frage gestellt, warum das Bistum in Aachen nicht auch selbst dieses Projekt bezuschusst und die Antwort war, dass die Gründe (ein Schreiben des Bistums oder so?) dem Protokoll beigefügt werden soll. Mal schauen.
Aber es gibt auch eine gute Nachricht: Der Bund hat zwischenzeitlich zugesichert, dass jedem Euro der von der Kommune gezahlt wird, der Bund ebenfalls einen Euro dazu zahlen wird.

Ein weiterer wichtiger Punkt war Ö4 Tätigkeitsbericht des Vereins Familiäre Tagesbetreuung e.V.  Frau Konrath (Geschäftsführerin des Vereins) hielt eine Präsentation.

Ich hatte zwei Fragen:

1. Ein wesentlicher Schwerpunkt der Tätigkeit liegt in der Akquise, Qualifizierung und Vermittlung von TPP (Tagespflegepersonen). [s. Folie 2] Es wurde bereits in der letzten Sitzung angemerkt, dass die „derzeitigen Rahmenbedingungen in der Kindertagespflege (…) zu optimieren“ seien, denn „es (sei) nicht möglich (…), eine ausreichende Anzahl an Personen für die erforderliche Qualifizierung zur Tagespflegeperson zu akquirieren“. Was sind die Gründe Ihrer Meinung nach hierfür? Welche konkreten Maßnahmen würden Sie selbst anstoßen wollen oder welche Maßnahmen müssten ergriffen werden?

(sinngemäße) Antwort: Der Beruf der TPP ist eine selbstständige Tätigkeit und dies bringt für einige potentielle TPPs eine gewisse „Unsicherheit“ mit sich. Maßnahmen wären zum einen eine Vertretungsregelung zu etablieren und eine „leistungsgerechtere“ Bezahlung zu schaffen.

2a. Die Familiäre Tagesbetreuung vertritt auch die Kindertagespflege (KTP) in verschiedenen AGs [s. Folie 2]. Vertritt sie damit auch die TPP, welche in der Kindertagespflege arbeiten? Machen Sie in gewisser Weise auch Lobbyarbeit für die TPP?

(sinngemäße) Antwort: Die Familiäre Tagesbetreuung vertritt die KTP als Ganzes in Aachen, aber da die TPP ein Teil der KTP sind, natürlich auch die TPP.

2b. (hier wurde bereits Druck vom Vorsitzenden Jansen gemacht, aber ich versicherte, dass dies meine letzte Zusatzfrage ist) Sehen Sie einen gewissen Konflikt, da Sie einerseits Auftragnehmer (Arbeitnehmer) der Stadt sind, aber andererseits die TPP vertreten müssen, quasi „auch mal gegen die Stadt arbeiten“ müssen?

(sinngemäße) Antwort: Nein werde nicht so gesehen, dass man „gegen“ die Stadt arbeiten müsse.

Ich muss dem hinzufügen, dass mit dieser letzten Frage meinersaits auch der Aussschuss etwas unruhig wurde. Frau Scheidt hatte den Bedarf zu sagen, dass wenn jemand von der Stadt finanziert wird, nicht automatisch Arbeitnehmer der Stadt wird und dies wäre auch gar nichts Nachteiliges. Ich stellte dahingehend auch klar, dass es nicht meine Intention war, Arbeitnehmer der Stadt als etwas Nachteiliges zu sehen. Komisch.

Über die Vorstellung der Interessengemeinschaft Tagespflegepersonen Aachen, welche im nicht-öffentlichen Teil abgehandelt wurde, kann ich leider nicht berichten, da lt. Vorsitzendem wegen „Prozessangelegenheiten“ (laufende Gerichtsverfahren) dies als nicht-öffentlich angesehen werden muss. Denke das berührt § 7 Abs. (2) Punkt 11 der GO Aachen.

Ich möchte jedoch alle Forderungen der IG in einem separaten Blogpost aufzählen. Erwähnenswert ist jedoch, dass sich ca. 50 TPPs in dieser IG zusammengefunden haben. Es gibt ca. 136 TPPs in Aachen [s. Folie 3]. D.h. es haben sind gut ein Drittel in der IG zusammengeschlossen. Außerdem gibt es bereits ein eigenes Portal (http://www.kindertagespflegeportal-ig-aachen.de), welches die Vermittlung von Tagesmüttern/Tagesvätern ermöglichen soll. Die Vermittlung von TPP ist im „offiziellen“ Kitaportal Aachen noch nicht integriert. Diese Funktion soll noch implementiert werden.

Also dann…

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